Alternative Energien und Energiepolitik
3.1.5 Biomasse und Sonstige
Die natürliche Speicherung der Sonnenenergie auf unserer Erde findet sich in den Pflanzen wieder. In dieser Biomasse werden jährlich 200 Milliarden Tonnen SKE gespeichert. (Vgl. 11, S. 69). Diese Biomasse kann nun entweder direkt an Kraftwerken verbrannt werden (Holz) oder man läßt sie verfaulen (Rindermist, Kompost, pflanzliche Abfallstoffe, Chinagras, Deponieabfälle) und nutzt die enstandenen Gase zum Verfeuern. Der Vorteil der Verbrennung von Biomasse liegt darin, daß nur so viel C02 freigegeben wird, wie die Pflanzen vorher der Atmosphäre entnommen haben. Sie wird also nicht zusätzlich belastet. (Vgl. 11, S. 69-70 und 2, S. 57).
Bei der Holzverfeuerung kann mit entsprechenden Kesseln bis zu 85 % Wirkungsgrad erzielt werden. (Vgl. 11, S. 77). Für einen durchschnittlichen Bauern würde sich eine Biogasanlage rentieren. Sie würde die jährlichen Energiekosten eines Bauern abdecken (Vgl. 11, S. 87).
Es gibt noch weitere alternative Energiequellen, unter ihnen z. B. die geothermische Quellen, aber ihr Einsatz ist so gering, daß wir sie hier vernachlässigen.
