Abfallentsorgung
3.1 Deponie
Es gibt verschiedene Typen von Deponien. Einmal die Hausmülldeponie. Auf Ihr finden die Siedlungsabfälle, der Haus- und Sperrmüll ihr Ende. Auf der Sonderabfalldeponle findet man Abfälle mit gesundheitsgefährdenden gasförmigen Emissionen und Sickerwasser. Außerdem gibt es noch die Klärschlammdeponie und die Bauschuttdeponie. Beim Deponieren werden die Abfälle nach den oben genannten Bereichen sortiert und auf die jeweiligen Deponien gebracht (Vgl. (5) S. 420). Deponien werfen aber viele Probleme auf. Sie nehmen sehr viel Platz weg, da Ihre Kapazitäten Irgendwann erschöpft sind. Dann benötigt man neue Deponien. Auch belasten sie Ihre direkte Umgebung mit Dreck und Gestank. Gefährlicher ist aber, daß durch Sickerwasser aus der Deponie das Grundwasser gefährdet wird. Durch auftretendes Deponiegas kann es zu Explosionen und Bränden kommen. Es besteht Gefahr für Menschenleben. Ein dritter Punkt ist, daß die Landschaft durch den vielen Müll zerstört und verschandelt wird. Sehr gefährlich sind auch die Altiasten. Durch chemische Stoffe entstehen noch unbekannte Verbindungen. Dadurch Ist der Boden schwermetalhaltig und verseucht. Es wird versucht, den Boden durch Bodenwaschanlagen zu reinigen. Das würde In den nächsten 10 Jahren allerdings über 150 Milliarden Mark kosten (vgl. (1) S. 74). Deponien haben also gravierende Auswirkungen. Diese können allerdings etwas gemindert werden, wenn man einen möglichst geeigneten Standpunkt wählt, z. B. Ton-, Sand- oder Kiesgruben ohne Wasser oder Hangfläche oder Restflächen an Verkehrsanlagen (Vgl. (5) S. 425).
