Abfallentsorgung
3.2.1 Müllverbrennung
Funktionswelse: bei der Müllverbrennung wird der in den Abfällen enthaltene Kohlenstoff mit Hilfe des In der zugelieferten Verbrennungsluft enthaltenen Sauerstoffs zu Kohlendioxid oxidiert. Bei diesem Vorgang wird Warme frei und das in den Abfällen enthaltene Wasser verdampft. Der gebundene Wasserstoffanteil wird auch zu Wasser oxidiert. Die Verbrennung wird mit hohem Luftüberschuß betrieben, um einen guten Abbrand der Schlacke als auch der Rauchgase zu gewährleisten. Der hohe Luftüberschuß führt zu Rauchgasströmen, die gereinigt werden müssen. In einer herkömmlichen MVA werden Hausmüll. Sperrmüll und Industrieabfälle verbrannt. Probleme und Nachteile: Bei MVA's ist mit zeltlichen Störungen zu rechnen, die durch den Inhomogenen und nicht vorsortierten Müll sowie durch die Schlacke versucht werden. Die mechanische und chemische Inhomogenität führt zu hohem Verschleiß. Die Folge ist eine reduzierte zeitliche Verfügbarkeit des Heizkessels. Ein weiterer Nachteil Ist, daß die Planung von Reserveeinheiten oder Notdeponien einkalkuliert werden muß. Altreifen oder größere Mengen an Kunststoffen können Betriebsstörungen verursachen und daher nicht verbrannt werden. Vorteile: MVA`s erzeugen .Energie, d.. h. Strom bzw. Femwärme. Außerdem Ist die thermische Abfallverwertung auch eine stoffliche Verwertung des Abfalls. Siehe Abbildung 2.

